Mai
18
2010
Google Street View – ein Projekt, das für viel Aufregung bei Datenschützern sorgt. Bereits seit über einem Jahr fahren Autos durch die Städte, um für Google Street View auch in Deutschland Aufnahmen zu machen. Nun sollen laut Angaben von Google ganz aus Versehen auch persönliche Daten der Anwohner über die WLAN Router von Google gespeichert worden sein.
Ich kann diesem Beitrag hier nur zustimmen: Denn wie soll denn so etwas bitte aus Versehen passieren? Google hat für Street View in Deutschland ja angeblich nur Fotos gemacht und wie kann es sein, dass beim Fotografieren ganz aus Versehen Daten über nicht verschlüsselte WLAN Router gespeichert werden?
Wie Chip online berichtet, sollen nach Angaben von Google die Autos die Signale der WLAN Router gespeichert haben, weil sie diese aufgrund des Kanalwechsels im Abstand von 5 Sekunden empfangen haben. Damit ist klar, dass von Google zum Projekt Street View gegenüber den Datenschützern in Deutschland unwahre Angaben gemacht wurden.
Angeblich werden die persönlichen Daten, die „versehentlich“ über die WLAN Router in Irland von Google Street View gesammelt wurden, wieder gelöscht. Außerdem erklärte Google, dass nach Feststellung der „versehentlichen“ Aufzeichnung der Daten über die WLAN Router die Google Street View Autos sofort gestoppt worden seinen und erst wieder eingesetzt wurden, nachdem das Problem behoben war.