Wie der SWR berichtet, ist Vorsicht geboten bei der Webseite Top of Software. Diese wird von der Antassia GmbH betrieben, die bei der Verbraucherzentrale bereits für Abzocke im Internet bekannt ist. Bei der Suche nach Freeware als Software zum Download sollten die User aufpassen, nicht auf die Seite Top of Software der Antassia GmbH zu gelangen.
Um die Free Software per Download zu erhalten, müssen auf Top of Software sämtliche Daten angegeben werden. Dies sollte eigentlich jeden User bereits stutzig machen – denn warum soll für Software, die kostenlos ist, die komplette Adresse angegeben werden müssen. Den gesamten Bericht über die online Abzocke mit Tipps der Verbraucherzentrale gibt es beim SWR. Weitere detaillierte Informationen stehen bei Abzocknews für Verfügung.
Hier habe ich übrigens eine ganz interessante Meldung gefunden, in der ein User wegen des Besuchs von kostenpflichtigen Webseiten angemahnt wurde. Der Hund Billy erhielt doch tatsächlich von den Betreibern einer Seite mit Internet Abzocke eine Rechnung und wurde angemahnt, diese zu bezahlen. Tja – nun sind also nicht mehr nur menschliche Opfer von der online Abzocke im Internet betroffen, auch der Hund ist nicht mehr vor deren Masche sicher!
Ich muß mich auch gerade mit soeiner Firma ärgern.Ich habe jetzt an die Bank,die man ja aus der Rechnung kennt,gemailt,daß sie sich von dieser Firma distanzieren sollten.Wenn wir das alle machen,wird bald keine Bank mehr mit denen zusammenarbeiten wollen.
@stefan
Super Idee!
vg
Maik
Ich bin auch auf die Website reingefallen..vor einem Monat ca. war das.
Zu der Zeit war noch keine klare Preisangabe vorhanden.
Ich habe mich mit falschen Namen und falscher Adresse angemeldet.
vor 4 Tagen kam eine Mail rein, dass ich angeblich eine Rechnung, die ich nie erhalten habe, nicht bezahlt habe. Angeblich soll über meine IP auch meine wahre Adresse auffindbar sein usw.. Seitdem wurde auf der Website ein eindeutiger Preis hinzugefügt..
Wie soll ich am besten Reagieren?
Ich bin übrigens noch Minderjährig, und da der Taschengeldparagraph ja nur bei Bargeldgeschäften gilt, müsste ich ja sowieso nicht zahlen.
Gibt es evtl. ein vorgefertigtes Formular für solche Fälle?
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Gruß,
Raphi
@Raphi,
also ich würde mich an Deiner Stelle einfach mal an die Verbraucherzentrale wenden. Im Prinzip raten die Experten, überhaupt nicht zu reagieren. Ich hatte das Problem Anfang 2008 mit einem „Umfrageportal“, viel Terror, Rechnung, Mahnung und Drohung von Inkassobüro, aber letztendlich habe ich den Rat der Verbraucherzentrale befolgt, denen einen Musterbrief von der Verbraucherzentrale zugeschickt und nach etwas mehr als einem Jahr war der Terror dann vorbei.
Vielleicht helfen Dir die Tipps hier noch weiter:
http://www.abzocknews.de/abgezockt-was-jetzt/ratgeber-musterbriefe-vorlagen-infoblatter-und-betreiberlisten/
Okay.
Danke
die “Frist” für die erste Mahung is tmorgen abgelaufen.
Mal schauen, was danach kommt.
oder sollte ich der Mahnung lieber noch heute widersprechen?
@Raphi
Ich kann Dir leider nur Tipps und keine Rechtsberatung bieten, habe Dir aber noch eine weitere Seite rausgesucht: http://www.vzbv.de/mediapics/kostenfallen_im_internet.pdf
Da ist die Betreiberfirma der obigen Webseite aufgelistet.
Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, aber wie gesagt, in meinem Fall hat sich der ganze Terror dann über ein Jahr hinausgezogen und sowohl von der Verbraucherzentrale, als auch direkt von der Polizei erhielt ich den Rat, einfach nicht zu reagieren.
okay.
Danke