Apr

22

2010

Google macht Anfragen von Regierungen transparent: Der Gigant der Suchmaschinen im Internet legt Anfragen nach Löschungen offen

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Im Zuge der Google Zensur in China, auf die der Gigant der Suchmaschinen im Internet mit einer Umleitung auf Hongkong reagierte, soll nun generell für mehr Transparenz durch Google im Hinblick auf Anfragen von Regierungen wegen Löschungen von Daten gesorgt werden. 

Bei den Anfragen nach Löschungen von Daten, die in Zukunft im Abstand von 6 Monaten bei Google transparent aufgelistet werden sollen, liegen die Regierungen von Deutschland und Brasilien vorn. Wie aus dieser von Google veröffentlichten Grafik für den Zeitraum vom 31. Juli 2009 bis 31.12.2009 ersichtlich ist, wurden von Deutschland 188 Löschungen beantragt. Brasilien belegte Platz 1 mit 291 Löschanfragen.

Im Vergleich der von den Regierungen angefragten Nutzerdaten liegt Deutschland auf Platz 7 mit 458 Anfragen. Brasilien ist auch in diesem Punkt auf Rang 1 platziert mit 3.663 Datenanfragen. Platz 2 belegt die USA mit 3.580 Nutzeranfragen.

Die Anfragen nach Löschungen durch Regierungen sind dabei in den meisten Fällen gerechtfertigt. Im Zuge von kriminalistischen Ermittlungen oder zur Vermeidung von Kinderpornographie sind diese Anträge der Regierungen sehr wohl verständlich. Manchmal gibt es jedoch auch Anfragen, bei denen die Hintergründe einer Löschung nicht nachvollziehbar ist. Daher wird die Grafik auch in diesem Punkt transparent gestaltet: Google veröffentlicht gleichzeitig auch die Zahlen, in welchem Umfang der Gigant der Suchmaschinen im Internet mit den Anfragen nach Löschung durch die Regierungen übereinstimmte.

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