Aug

21

2010

Abzocke durch Abofallen im Internet: Verbraucherzentrale fordert mehr Unterstützung durch die Politik

Abgelegt in Allgemein

Die Zahl der Unternehmen, die mit Abofallen online Abzocke im Internet betreiben, scheint nicht abzunehmen. Werden die betrügerischen Unternehmen von der Verbraucherzentrale abgemahnt, schießen wieder neue Unternehmen mit Internet Abzocke wie Pilze aus dem Boden. Dabei handelt es sich jedoch häufig um dieselben Hintermänner. Eine Übersicht der Verbraucherzentrale über Unternehmen, die für Abofallen und online Abzocke im Internet bekannt sind, wird von den Verbraucherschützern ständig aktualisiert, um gegen die Internet Abzocke zu kämpfen.

Doch nicht nur die Namen von Unternehmen, die für Abzocke und Abofallen im Internet bekannt sind, werden durch die zunehmende Aufklärung immer geläufiger. Auch die Anwälte, die diese Unternehmen in ihren Vorgehensweisen unterstützen und das Geld für die Abzocker eintreiben, gelangen ins Visier der Verbraucherschützer und der Staatsanwaltschaft.

Im Fall der Anwaltskanzlei von Katja Günther in München wurden zum Beispiel zwar weitere Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Beihilfe zum Betrug eingestellt, doch immerhin scheint die Anwaltskanzlei Günther in München jetzt Ärger seitens des Bundesverbands der Inkassounternehmen zu bekommen. Ein weiterer bekannter Anwalt ist natürlich Olaf Tank, der unter anderem auch die Machenschaften von der berüchtigten opendownload.de vertrat.

Im Fall der Antassia GmbH ging die Verbraucherzentrale ebenfalls gegen die Abzocke im Internet vor. Auch bei der Antassia GmbH Abzocke war Olaf Tank der Anwalt, der die unberechtigten Forderungen aus den Abofallen und der Abzocke im Internet eintrieb.

Die Verbraucherzentrale fordert nun mehr Unterstützung durch die Politik, damit diesen betrügerischen Machenschaften mit Drohungen und Einschüchterungsversuchen ein Ende gesetzt werden kann. Bis die Mühlen der Politik jedoch endlich mahlen und den Abofallen und der online Abzocke im Internet hoffentlich ein Ende gesetzt werden kann, wird vermutlich noch viel Zeit vergehen.

Betroffene Verbraucher sollten sich auf jeden Fall bei der Verbraucherzentrale oder bei der Polizei erkundigen, wenn plötzlich dubiose Rechnungen ins Haus flattern, die auf Abofallen und Abzocke im Internet deuten. Die Verbraucherzentrale hält Musterbriefe bereit, mit denen sich Betroffene gegen die Abofallen und die Abzocke im Internet wehren können, und bietet zudem auch Hilfe zur Vorgehensweise an.

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